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Burgruine Wartenstein in neuem Glanz

23.08.19

Fast eine halbe Million Franken trug die Stiftung «Burgruine Wartenstein» mit Spendern für den Erhalt der Burgruine hoch auf dem Felskopf über dem Grand Resort Bad Ragaz zusammen. Mit dieser Investition konnten die Mauern der über 800 Jahre alten Burg vor dem Zerfall bewahrt werden. Zur Einweihungsfeier der restaurierten Burgruine Wartenstein sind 45 geladene Gäste nach Pfäfers gekommen.

 

Hoch über dem Churer Rheintal wird angestossen – auf die «neue» Burgruine Wartenstein. 45 geladene Gäste sind für die Burg-Taufe nach Pfäfers gefahren, um dieser beizuwohnen. «Wir sind sehr stolz, dass wir als Stiftung ‘Burgruine Wartenstein’ unseren Teil zum Erhalt dieses einzigartigen Kulturobjektes beitragen dürfen. Ohne die Unterstützung unserer Partner und Spender, wie der UBS Kulturstiftung, der Denkmalpflege St. Gallen oder den beiden Gemeinden Bad Ragaz und Pfäfers, wäre diese dringend notwendige Restauration nicht realisierbar gewesen» erzählt Stiftungsratspräsident Patrick Vogler.

 

Aufgrund der Lage der Burg, 720 Meter über Meer, musste während zweier Tage das gesamte Baumaterial zur Burg hochgeflogen werden. Für Jakob Obrecht, Archäologe und Leiter der Restaurationen auf Wartenstein, kein Problem. Er war schon an über zwei Dutzend Burg Restaurationen beteiligt. Von der Ruine Wartenstein ist Obrecht besonders begeistert: «Diese Burgruine ist eine richtige Landmarke! Darum, wegen ihrer Grösse und dem unglaublichen Weitblick ist diese Burg unbedingt erhaltenswert». Die letzte Sanierung der Burgruine Wartenstein liegt bereits 40 Jahre zurück. «Die Mauern waren zu Beginn der Arbeiten in einem schlechten Zustand», erläutert der Fachmann. Mit den total 450'000 Franken konnten neben der Stabilisierung der Steinmauern auch einige Sicherungs- und Umgebungsarbeiten realisiert werden. Somit wurde das Gelände rund um die Burg wieder auf Vordermann gebracht und bietet nun viel Platz zum Picknicken oder die Geschichte der Burg zu erkunden. Dies ist mit dem neuen 3D-Modell der Burg besonders spannend. Aufgrund von gesammelten Daten konnte die Burgruine Wartenstein zum ersten Mal so nachgebaut werden, wie sie früher, in ihrer Hochblüte, ausgesehen haben soll.

 

Bei den Feierlichkeiten zu den gelungenen Arbeiten befanden sich unter anderem der St. Galler Regierungsrat Martin Klöti, der Pfäferser Gemeindepräsident Axel Zimmermann oder auch der Kantonsarchäologe Martin Schindler. Stiftungspräsident Vogler liegt der Erhalt dieser Ruine doppelt am Herzen: «Aus Sicht des Präsidenten der Stiftung ‘Burgruine Wartenstein’ habe ich unglaubliche Freude, dieses Stück Ortsgeschichte am Leben zu erhalten und als Geschäftsführer der Grand Resort Bad Ragaz AG bin ich stolz, dass eine solch geschichtsträchtige Burg zur Domäne des Resorts gehört.»

 

Bevor Bernhard Simon, Begründer des Grand Resort Bad Ragaz, die Domäne samt der Burg hoch oben auf dem Felskopf kaufte, war ihre Geschichte geprägt von zahlreichen Inhaberwechseln und grosser Zerstörung. Die ehemals vier Stockwerke hoch aufragende Burg war schon immer sehr eng mit dem Kloster in Pfäfers verbunden. Im Hochmittelalter, um 1206, wurde sie als Zufluchtsort für Mönche genutzt. In den darauffolgenden 300 Jahren wechselte die Burg von der Hand der Kirche in jene von Vögten und wieder zurück. Die bewegte Geschichte gipfelte schliesslich 1665 in einer Brandkatastrophe. Anschliessend wurden die Steine der Burg für nicht weniger als den Wiederaufbau des Klosters Pfäfers verwendet – bis Bernhard Simon 1868 die Burg erwarb und somit dem weiteren Zerfall ein Ende setzte.

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